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Was ein Welpe braucht

B.A.R.F


BARF: Ernährungsplan

Zubehör: Was man alles braucht

BARF: So sieht es im Napf aus


BARF ist keine Wissenschaft...aber man muss sich vorher informieren!
BARF ist keine Hexerei...man muss nur logisch und vernünftig denken und überlegen!
BARF ist auch nicht viel teurer als Trockenfutter...aber es macht selbstverständlich etwas mehr arbeit!
BARF ist kein Allheilmittel...aber es kann bei gewissen Krankheiten helfen, dass man weniger zum Tierarzt muss!
"Barfen" macht Freude und Spass und gibt einem eine Befriedigung, da man weiss, was man seinem Hund füttert!...und es schmeckt!

Aller Anfang ist schwer...
....aber man kann mit Teilbarfen beginnen!
So habe auch ich angefangen...aber mittlerweilen werden unsere Hunde voll gebarft.
Je länger man das macht und je mehr Infos man sich holt, sei es aus Büchern oder aus dem Internet, desto sicherer wird man. Und so vergrössert sich auch die Palette, die man füttert!
Der Hund muss nicht bei jeder Mahlzeit zu 100% ausgewogen ernährt sein, sollte aber in einem gewissen Zeitrahmen alles an Nährstoffen und Vitaminen erhalten! Und genau das macht BARF aus....man kann Anwechslung in den Speiseplan bringen und so viele Dinge verfüttern, dass er am Ende der Woche alles bekommen hat, was er braucht!
Durch das saisonale Angebot von Obst und Gemüse wird der Fütterungsplan zusätzlich noch erweitert.

Gewolft - Gemixt - Püriert

Fleisch, Pansen, Innereien, Knochen
Ich füttere alles an Fleisch, Pansen, Innereien und Fisch gewolft oder klein geschnitten.
Ebenfalls wolfe ich die Knochenmahlzeit oder kaufe bereits gewolfte Hühnerhälse- oder Karkassen, Enten- oder Kaninchenkarkassen. Denn engl. Bulldog sind Schlinger...und da geh ich kein Risiko ein, dass da mal was irgendwo stecken bleibt!
Wenn ich keine Hälse oder Karkassen gebe, bekommen sie Fleischknochenmehl oder mit einer Kaffeemühle fein gemahlene Eierschalen, um den nötigen Kalziumbedarf zu decken.
Fleischknochenmehl sollte allerdings immer die Erste Wahl sein, da dort alle Mineralien des Knochens vorhanden sind und es deshalb eine bessere Kalziumquelle darstellt, als Eierschalen.

Innereien sind eine sehr wichtige Komponente beim BARF, da diese über unentbehrliche Vitaminquellen verfügen, die sonst nirgends oder in einem zu geringen Masse zu finden sind.
Da unsere Hunde sehr aktiv sind, brauche ich keine "Magenfüller", füttere ich keine Lunge oder Hoden usw., sondern nur hochwertige Energie-Protein-Vitamin- oder Mineralstoffquellen. Da dieses Fleisch aber oft zu mager ist, bekommen sie bei jeder Mahlzeit zusätzlich reines Pferdefett.
Fett ist unentbehrlich bei der Rohfütterung! Denn Fett liefert Energie! Wird die Energie, die der Hund braucht, aus den Proteinen geholt, entstehen zu viele Eiweissabbauprodukte, die auf längere Sicht den Organismus schädigen.
Vom Ei, dass ich 2-3x in der Woche gebe, bekommen sie nur den Dotter

Obst, Gemüse und Kohlenhydrate
Obst und Gemüse wird alles fein püriert. Ich bereite 2x am Tag Obst und Gemüse frisch zu.
2 Mahlzeiten pro Woche füttere ich Fleischfrei. Da bekommen sie gekochte Kartoffeln und gedünstetes oder weich gekochtes Gemüse.
Dies ersetzt einen Fastentag und entlastet den Organismus.
Ab und zu bekommen sie über ihr "Vegi-Menu" einen EL Quark oder jeweils einen Eidotter

Käuter und Algen und Zusätze
Käuter und Algen liefern eine vielzahl an Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente.
Vorallem Algen, insbesondere das Seealgenmehl (Acophyllum nodosum), liefert das unentbehrliche Jod, dass bei BARF etwas zu kurz kommt.
Eine tägliche MINIMALE Zugabe finde ich sehr wichtig und unterstützt die Schilddrüse.

Im Frühling ernte ich in unserem Garten Löwenzahn und Brennessel. Das mische ich frisch, gefroren oder getrocknet, unters Fleisch , oder mixe es mit dem Obst/Gemüse Anteil.
Brennessel kann man sehr gut trocknen, sodass man den ganzen Winter über Vorrat hat

Als weiteren Zusatz finde ich das Hagebuttenpulver sehr gut, dass man Kurweise zb. über die kalte Jahreszeit, dazu geben kann